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Sächsische Schlossfabrik

In stolzer Tradition

Türverschlüsse haben im Laufe ihrer Entwicklungen lange Wege hinter sich und mit Sicherheit auch noch weitere vor sich. Vom lombardischen Eisenriegel bis hin zu heutigen elektromechanischen Verschlüssen waren die technischen Fortschritte immer im Einklang mit dem jeweiligen Zeitgeist.

Seinen Ursprung hat SSF in der Nähe von Pegau. Dort gründete Curt Schlegl im Jahr 1903 die Sächsische Schlossfabrik. Schnell machte sich SSF durch innovative Produkte von hoher Qualität einen Namen in ganz Deutschland. Als einziger Schlosshersteller der damaligen DDR produzierte SSF Einsteck- und Sonderschlösser in Millionenauflage. Seit dem Umzug von Pegau nach Groitzsch im Jahr 2001, werden in modernen Verwaltungs- und Produktionsgebäuden Türschlösser und Schließbleche für das In- und Ausland entwickelt und hergestellt.

Mit technischer Innovationskraft und Zielstrebigkeit arbeiten wir auch heute noch daran, die über 100 jährige Geschichte von Qualitätsschlössern aus Sachsen fortzusetzen. Eine Vielzahl von durchdachten Schlossinnovationen mit Alleinstellungmerkmalen und einem beeindruckendem Preis-Leistungsverhältnis eröffnen Lösungsmöglichkeiten, die perfekt auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind.

Getreu der Maxime „Schloss + Beschlag aus einer Hand“ führte FSB, durch die Übernahme der Sächsischen Schlossfabrik SSF im Jahr 2005, zwei Bauelemente zusammen, die historisch bereits einmal miteinander verbunden waren. Mit Blick auf zukünftige Herausforderungen bietet diese Kooperation die ideale Voraussetzungen Schlösser und Beschläge perfekt aufeinander abzustimmen um den wachsenden Anforderungen in der Architektur gerecht zu werden.

Die Schlossmarke mit dem Katzenkopf

Des Öfteren werden wir gefragt, was es mit dem Markenzeichen der Sächsischen Schlossfabrik auf sich hat. Die ideelle Nähe der Firmengründer zum Schlosserhandwerk war seinerzeit ursächlich für die Entstehung des charakteristischen Logos mit dem Katzenkopf. Dieser geht auf die Zeit der Entstehung der Zünfte im Hochmittelalter zurück. Ein anno dazumal weit verbreitetes Truhenschloss sah nach Abnahme des Schlossdeckels – und mit etwas Phantasie – einem Katzenkopf ähnlich. Unter den Schlossern dieser Zeit wurde der Katzenkopf zu einem eigenständigen Terminus samt damit einhergehenden Brauchtums. Bewarb sich beispielsweise ein wandernder Schlossergeselle bei einem Meister, so lautete die erste Frage „Katzenkopf?“. Hierauf hatte die zünftige Antwort „Stück davon!“ zu lauten.

Der Geselle bezeichnete sich nicht als umfassend qualifizierten Fachmann, sondern im Hinblick auf das umfassende Arbeitsgebiet des Schlossers bescheiden als ein „Stück davon“. Das Schlosserhandwerk kreierte in dem Zuge als Symbol der Zunftzugehörigkeit ein Zeichen, das ein Vorhängeschloss mit Katzenkopf und dem Schriftzug „Stück davon“ zeigt. Mit der goldenen Katzenkopfnadel wurde geehrt, wer sich um das Schlosserhandwerk verdient gemacht hatte, also ein „besonders gutes Stück davon“ darstellte. Angesichts eines so traditionsreichen Hintergrunds war an eine Veränderung des SSF-Logos mit dem Katzenkopf auch nach der Übernahme seitens FSB natürlich nicht zu denken.